Der eigene Lieferservice

Unterschiede zwischen Großstadt- & Dorf-Lieferservice

Essen in der Stadt geht nicht mehr ohne Lieferservice. Und auf dem Land ziehen sie nach. Lieferdienste sind schon lange nicht mehr nur ein Großstadtphänomen.

Für viele Restaurants sind die Coronapandemie und der damit einhergehende Lockdown eine Katastrophe, aber Lieferdienste profitieren davon. Auch, weil viele Gastroketten im ersten Lockdown den Delivery-Service für sich entdeckt haben. Wir zeigen dir, was Gastronom:innen bei einem eigenen Lieferservice beachten sollten und wie sich diese in der Stadt und auf dem Land unterscheiden.

Daten und Fakten zu Lieferdiensten

Mehr als 16 Millionen Menschen bestellen in Deutschland laut der Verbrauchs- und Medienanalyse VuMA jeden Monat ein- oder mehrmals Essen bei einem Lieferservice.
Nahezu 80 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Essen bestellen, wenn sie keine Lust haben selbst zu kochen. Die klassische Pizza ist derweil das beliebteste Gericht bei Essensbestellungen.

2019 lag der Umsatz bei Online-Essensbestellungen bei 1,8 Mrd. €. Dann kam die Pandemie 2020 und es ging auf 2,2 Mrd.€ hoch. Schätzungen für dieses Jahr 2021 liegen bei 2,4 Mrd. €. Laut einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom lassen sich inzwischen 13% mehr Menschen Ihr Essen nach Hause liefern, als noch vor der Pandemie.

Lieferservice in der Großstadt

In einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg bekommt man selbst nachts um 24 Uhr noch einen Burger geliefert. Viele Gastronom:innen und Gastroketten möchten jedoch nicht mehr auf die großen Lieferdienste angewiesen sein, denn die Restaurants müssen den Lieferdiensten eine hohe Provision zahlen. Diese kostet je nach Abwicklung zwischen 10 und 30% des Bestellumsatzes. Während der Pandemie wurden daher viele kreativ und wagten über ihre eigenen Online-Shops und eigenen Fahrer:innen den Schritt in die Unabhängigkeit vom Lieferdienst-Monopolisten, wie beispielsweise Lieferando.

Weitere Gründe, die für einen eigenen Lieferservice sprechen sind Geschwindigkeit, Qualität und Zuverlässigkeit, die die großen Anbieter oftmals nicht mehr gewährleisten können. Daher lohnt es sich, die eigenen Systeme weiter auszubauen, wie z. B. mit der Liefersoftware von SIDES.

Lieferservice auf dem Land

Reine Lieferdienste sind auf dem Land noch rar. Jedoch entstehen immer mehr Ideen, wie man mit Hilfe der Digitalisierung seine Ware zu den Kund:innen bringen kann. Regionale Anbieter:innen mit Lieferdienst oder Selbstabholung sind deshalb immer gefragter. Daher bietet sich ein eigener Onlineshop an.

Vor allem auf dem Land funktionieren Lieferservices mit regionalem Produktangebot. Diese zeigen ein außergewöhnliches Alleinstellungsmerkmal auf. Denn viele Kund:innen, ob nun in der Stadt oder auf dem Land, legen großen Wert auf Bio, saisonal und regional. Und dies können vor allem die ländlichen Gebiete, die die Bio-Produzenten vor Ort haben und von denen die geforderte Transparenz der Herkunft, garantiert wird.

 

So schließen sich immer mehr Betriebe, Bäckereien, Hof- und Bioläden aus umliegenden Einzugsgebieten zusammen, die gemeinsam einen Lieferservice für ihre lokalen Erzeugnisse anbieten. Über eigene Webshops können sich Kund:innen von den unterschiedlichen Betrieben die angebotene Ware zusammenstellen. Die Anbieter:innen bauen auf eine kontinuierlich wachsende Community, die das Leben auf dem Land erleichtert.

Was musst du bei einem eigenen Lieferservice beachten?

In der Regel funktionieren Lieferdienste in Städten besser als auf dem Land, da die Infrastruktur einfacher zu bedienen ist. Durch die Krise steigt allerdings die Nachfrage für die Dienstleistung und schafft auch auf dem Land, insbesondere durch den technologischen Fortschritt, neue Möglichkeiten. Solltest du dich entscheiden, einen Lieferservice in deinem Betrieb zu integrieren, wäre es sinnvoll als ersten Schritt eine Zielgruppenanalyse durchzuführen, die eng mit der Prüfung der örtlichen Struktur verknüpft sein sollte. Mithilfe eines professionellen Anbieters wie SIDES kannst du dann im Handumdrehen deinen eigenen Webshop mit Bestell-App aufbauen.

Je nachdem, welches Lieferfahrzeug du nutzt, kannst du auch das Einzugsgebiet größer oder kleiner festlegen. Überschätze dabei deine Kapazitäten nicht, denn wenn die Lieferzeiten zu lang dauern, werden deine Kund:innen unzufrieden sein. Daher solltest du den Lieferumkreis zuerst lieber klein halten.

Wichtig ist außerdem, dein Angebot so zu wählen, dass die Frische garantiert ist und dass du ausreichend Transportbehälter und Thermoboxen zur Verfügung hast. Hierbei solltest du zu nachhaltigen Materialien greifen, denn die Konsument:innen achten verstärkt auf ressourcenschonende Verpackungen.

Wir helfen dir dabei, deinen eigenen Lieferdienst aufzubauen. Mit unserer Lieferservice-Software kannst du ganz einfach loslegen – egal ob auf dem Land oder in der Stadt.

Fazit

Es lohnt sich also, egal ob auf dem Land oder in der Stadt, über einen eigenen Online-Shop mit Lieferservice nachzudenken. Gastronom:innen können so neue Kund:innen gewinnen und den Umsatz steigern. Aber du profitierst auch davon, deine Stammkunden mit einem neuen Service zu überraschen. Denn das Angebot von Lieferungen kann das Profil deines Restaurants verbessern.

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